Sturzprophylaxe

 

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Mit zunehmenden Alter nimmt naturgemäß die Reaktionsfähigkeit des Menschen ab, was u. a. zu einem erhöhten Sturzrisiko führt.

Kommen außerdem körperlich/ geistige Erkrankungen oder Behinderungen hinzu, kann schon das Ein- und Aussteigen aus dem Bett, der Gang zur Toilette u. a. zur Gefahr werden. Neben Prellungen, Frakturen etc. ist für den Menschen mit einem Sturz oft auch ein seelisches Trauma verbunden, das zusätzliche Verunsicherung und Hilflosigkeitsgefühle auslösen kann. So hat jeder zweite Gestürzte Angst vor einem erneuten Sturz.

 

Ungefähr 30 % aller über 65-Jährigen stürzen mindestens 1 x pro Jahr, bis zu einem Alter von 85 Jahren verdoppelt sich diese Zahl sogar.

Mit dem ersten Sturz beginnt häufig eine sich selbst verstärkende Verschlechterung des Allgemeinzustandes und der Mobilität.

So erreichen nur rund die Hälfte dieser Menschen ihre frühere Selbständigkeit beim Gehen zurück. Ohne entsprechende Unterstützung durch einen Therapeuten werden ungefähr ein Viertel der Patienten spätestens nach einem Jahr in einem Pflegeheim versorgt.

 

Die Mitarbeiterinnen unserer Praxis haben die entsprechende Zusatzausbildung und bieten spezielle Übungsprogramme zur Sturzprävention an. Das Konzept umfasst Verbesserungen von Gleichgewicht, Kraft und Beweglichkeit. Die Angst vor weiteren Stürzen wird durch die verbesserte Bewegungsfähigkeit abgebaut. Dadurch erlangen Sie Ihre Sicherheit und Selbstständigkeit für Ihren Alltag zurück.